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Das Jahr 2010 war gleichermaßen Jubel- und Trauerjahr: Jubeln können wir anläßkich der Tatsache, daß sich die Gründung einer Abtei auf Wadgasser Boden sich zum 875ten Male jährt - Anlaß genug für den Verein in Zusammenarbeit mit Gemeinde Wadgassen, Pfarrgemeinde Mariæ Heimsuchung, Orchesterverein Wadgassen, der Brauerei Bruch in Saarbrücken und vielen weiteren Partnern, dieses Datum besonders zu begehen. Traurig sein können wir, daß die seit Mitte des 19. Jahrhunderts für Wadgassen so bedeutsame Cristallmanufaktur der Villeroy & Boch in den ersten Septemberwochen sang- und klanglos für immer ihre Tore geschlossen hat. Abtei und Glasfabrik haben die Geschichte Wadgassens und der Umgebung bedeutend geprägt. 2011 ist gekennzeichnet von der weiteren Ungewißheit über die Situation auf dem ehemaligen Kloster- und Cristalleriegelände. Im August wollen wir den 60. Todestag unseres großen Wadgasser Dichters und Schriftstellers Johannes Kirschweng in einer Gedenkfeier begehen, zu der wir schon jetzt dien Bevölkerung recht herzlich einladen wollen.

 

Bild: Reste der Pilastersockel der großten eintürmigen Abteikirche, die von 1749-1752 unter  Abt Michael Stein komplett neu erbaut wurde und die u.a. über 14 Altäre verfügte in der Baustellen- situation von Mai 2011 mit bedenklich nah gekommener Neubebauung

Als eines der wenigen Überbleibsel der einstmals großen und für die gesamte Region bedeutenden Prämonstratenserabtei in Wadgassen wurde für diese Präsentation der Arbeit des Vereines eine Abbildung der Pilastersockel der Abtei gewählt, wie sie sich nach schmerzhaften Eingriffen in die historisch noch erhaltene Busubstanz nach neueren Beumaßnahmen auf den ehemaligen Kloster- und Hüttengelände darstellt: Das sollte für uns Mahnung und Ansporn zugleich sein: Einerseits gilt es, das kulturelle Erbe zu bewahren und erklären für kommende Generationen, andererseits sollen diese Überbleibsel einstiger Größe Hinweise sein für die Vergänglichkeit, aber auch die Potentiale, die sich aus kultureller und geschichtlicher Beschäftigung und Aktivität, aber auch in ihrer möglichen touristischen Bedeutung entwickeln lassen.
Die Pilastersockel sind beschädigt und nur noch bedingt sichtbar auf dem Gelände der ehemaligen Christallerie Wadgassen, die auf den Gebäuderesten der Prämonstratenserabtei Wadgassen im 19. Jahrhundert errichtet worden ist. Der Verein möchte durch diese Internetseiten auf kulturelle Neuigkeiten und Themen aufmerksam machen. Alle Interesierten sind aufgerufen, sich zu beteiligen - ob im Diskussions-Forum oder direkt durch

Mitgliedschaft im Verein oder die Einsendung einer kulturgeschichtlichen Arbeit.Der Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten sind keine Grenzen gesetzt. Gemäß diesem Motto informieren wir auch an dieser Stelle über Vereinsaktivitäten in der Rubrik Aktuell. Mit Hilfe von E-Mail oder Kontakt-Formular können Sie direkt mit dem Verein Kontakt aufnehmen.

 

idee/layout/html Patrik H. Feltes

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